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In Asien sind Tuchmasken so beliebt, dass man sie gleich gern mal im Zehnerpack kauft. Leider kommt dieser Trend bisher nur zögerlich in Deutschland an, und in der Naturkosmetik machen sich die Tuchmasken noch rarer… Was diese Tuchmasken so interessant macht und wie sie funktionieren? Man legt sich dafür eine mit pflegender Flüssigkeit getränkte gesichtsförmige Maske aus dünner Baumwolle für etwa 5 Minuten auf das Gesicht. Die Haut fühlt sich danach herrlich erfrischt, gekühlt und zudem befeuchtet an. Gerade im Sommer finde ich solche kühlenden und hydratisierenden Masken ideal!
Die bekannte japanische Beauty-Expertin Chizu Saeki hat mich in ihrem Buch „Japanese Skincare Revolution“ zu einer DIY-Tuchmaske inspiriert, die sich ganz leicht selbst machen lässt. So können auch Naturkosmetik-Fans mal ganz unkompliziert diesen speziellen Teil des asiatischen Hautpflege-Rituals ausprobieren – selbst wenn man keine fertigen Tuchmasken zur Hand hat.

Ihr braucht dazu nur zwei Baby Reinigungs-Wattepads, die bei Nässe nicht gleich reißen sowie ein Gesichtswasser eurer Wahl. Ich nehme dafür oft das Gesichtswasser Bio-Rose und Aloe von Logona, da es neben Rosenwasser auch etwas feuchtigkeitsbindende Aloe Vera und Glycerin enthält.

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Und so funktioniert es:

1. Zuerst trenne ich die beiden mehrlagigen Pads in zwei Schichten, so dass sich insgesamt vier dünne Rechtecke ergeben.

2. Dann feuchte ich jedes Maskenteil ein bisschen mit Wasser an.

3. Jetzt sprühe ich Gesichtswasser auf alle vier Rechtecke, bis die Pads nass sind.

4. Nun einen der Pads ganz sanft etwas dehnen, dieser passt so besser auf die Stirn.

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5. Die Maske auf das Gesicht legen: Je ein Teil kommt nun auf die Wangen, der gedehnte Streifen quer über die Stirn. Den letzten Part schneide ich in zwei Hälften, ein Streifen kommt über die Nase, der andere über das Kinn. Gut andrücken, so dass die Pads nicht abstehen oder zu starke Wellen schlagen.

Und jetzt drei Minuten entspannen und genießen, wie schön die Haut gekühlt wird! Insgesamt lasse ich die Maske nicht länger als drei bis maximal fünf Minuten auf dem Gesicht, damit die Feuchtigkeit nicht zu sehr verdunsten kann (sonst würde die Haut austrocknen).

Nach dem Abnehmen der Tuchmaske trage ich ein wenig Öl oder eine Creme im Gesicht auf, damit so die Feuchtigkeit in die Haut eingeschlossen wird. Ich mag es an warmen Tagen sehr, meine Haut abends auf diese Weise zu kühlen!

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Das obligatorische Masken-Selfie mit einer chinesischen Beauty-App darf natürlich nicht fehlen… Ja, die Maske eignet sich auch gut dazu, um andere Menschen zu erschrecken 😉 ! Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der DIY-Maske!

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