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Ich liebe es, im September nach Südfrankreich zu fahren! Dann ist es dort nicht mehr so voll wie in den klassischen Ferienmonaten, aber immer noch warm und sonnig genug für eine Verlängerung des Sommers. Um meine Vorfreude etwas zu steigern, habe ich in „meinem“ denn’s Biomarkt wie in Frankreich eingekauft – ihr könnt oben auf dem Foto in meinen Korb gucken!
Im Regal mit den Nussaufstrichen habe ich das Glas Maronenpüree mit Vanille von Danival entdeckt. Esskastanien sind ein typisches Produkt der südfranzösischen Region Ardèche, dort hat der Anbau von Maronen eine lange Tradition. Die Bio-Esskastaniencreme schmeckt köstlich auf hellem Brot, zu Crepes oder zu Eis; man kann damit auch Desserts bereiten oder sie als Begleitung zu herbstlichen Gerichten verwenden.

Ein schneller Geheimtipp von mir ist der Taboulé Salat von Davert. Dieser orientalisch inspirierte Couscous-Salat ist in Frankreich sehr beliebt – allein oder aber als Beilage in der mediterranen Sommerküche. Man übergießt den gewürzten Hartweizengries einfach mit heißem Wasser und lässt den Salat dann eine halbe Stunde ziehen und abkühlen. Zum Schluss gebe ich noch gewürfelte Tomaten und einen Löffel Olivenöl dazu, umrühren, fertig! Ich habe schon einige Partygäste mit diesem erfrischenden und minzigen Bio-Salat beeindruckt, für den ich nur fünf Minuten gebraucht habe 😉 . Meinen Küchenschrank kann ich mir auch nicht ohne die Bio-Provencekräuter von Sonnentor vorstellen: Der Geschmack und Duft von Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin und Lavendel bringt mich im Kopf immer sofort nach Südfrankreich.

Zu einem guten Essen gehört für mich ein französischer Wein! Der Montmija Les Domaines Auriol aus den Corbières (im Languedoc gelegen) stammt aus Bio-Anbau und ist ein solider Speisenbegleiter, mit seiner warmen Fruchtigkeit und nur wenig herben Tanninen macht er sich aber auch solo gut. Nach dem Essen kann man den Zitronenverbena-Tee von Lebensbaum als Digestif versuchen, ein französischer Klassiker. Mir gefällt, dass der Tee so erfrischend, aromatisch und etwas nach Zitrone schmeckt.

Nun geht es weiter zum Ölregal: Dort habe ich eine Flasche Arganöl nativ von Bio Planète erstanden, die bei mir gleich ins Bad wandert (in der Küche bevorzuge ich das geröstete Arganöl). Das reichhaltige Bio-Öl ist eines der Beauty-Geheimnisse aus Marokko, das von den Französinnen bekannt gemacht wurde: Ich nehme es pur als Gesichts- oder auch als Körperöl nach der Dusche und trage es auf der feuchten Haut auf.

Apropos Öl: In Frankreich gehören Öle zur Hautpflege einfach dazu, die so genannten „Trockenöle“ sind besonders leicht und hinterlassen keinen Fettfilm auf der Haut. Das von Cosmebio zertifizierte multifunktionale Trockenöl Kamelie Argan von Cattier duftet dazu herrlich pudrig-blumig und ist mit einem praktischen Sprühkopf ausgestattet. Kann man nicht nur für den Körper oder das Gesicht, sondern auch für die Haarspitzenpflege nehmen.

Einen weiteren großen Beauty-Trend haben die französischen Mizellenwasser ausgelöst. Mit dieser wässrigen Lösung kann man abends das Makeup abnehmen, ohne Wasser verwenden zu müssen. Das zertifizierte Reinigungsfluid Perle d’Eau von Cattier ist genau so ein Produkt, man gibt es einfach auf einen Wattebausch und streicht damit über die Haut. Ich verwende danach meist noch eine Reinigungsmilch, aber das muss man eigentlich nicht.

In jedem Bioladen in Frankreich kann man Heilerde kaufen, denn reinigende Heilerdemasken sind in Frankreich ein Must. Ich mag die von Cosmebio zertifizierte Rosa Heilerde Maske Aloe Vera von Cattier besonders gern, die Haut wirkt danach so schön klar. Da ich eher trockene Haut habe, halte ich die Maske während der zehnminütigen Einwirkzeit mit einem Blütenwasser leicht feucht (so wird sie nicht zu fest). Danach spüle ich die Masse einfach wieder ab und trage ein Öl oder eine Gesichtscreme auf.

Im Seifenregal im denn’s Biomarkt greife ich im Vorbeigehen zur klassischen Karité Seife Provence von Savon du Midi, die schön nach Lavendel duftet und auch Bio-Olivenöl enthält. Ein bisschen muss ich dabei an die traditionelle Seife aus Marseille denken!

An der Kasse darf dann noch ein Döschen mit Anis de l’Abbaye de Flavigny in der Geschmacksrichtung Schwarze Johannisbeere mit in meinen Einkaufskorb. Diese runden weißen Bonbons aus Bio-Rohrzucker mit einem Anissamen in der Mitte gibt es schon seit 1591. Hergestellt werden sie im Burgund, durch das ich auf der Rückfahrt von Südfrankreich komme – denn leider geht auch die schönste Reise mal zu Ende.

Kennt ihr einige der französischen Produkte aus meinem Einkaufskorb? Welche habt ihr im Biomarkt noch entdeckt?

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