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Weil mein Post für schnelle Feierabend-Rezepte  neulich so gut angekommen ist, lege ich heute mit drei weiteren Rezepten nach: Fusilli mit Rahmspinat, Obatzda mit Knäckebrot und Datteln und Kürbis-Mango-Kokossuppe mit Datteln und Paranüssen. Los geht´s!

Nach einem langen Tag nicht viel Zeit zum Kochen zu haben, heißt nicht dass  ich auf Geschmack und Genuss verzichte. Im Gegenteil: Nach einem stressigen Tag ist ein selbstgekochtes Abendessen Balsam für die Seele. Heute stelle ich euch drei meiner Klassiker für ein schnelles Feierabendessen vor.

Den Anfang machen Fusilli mit Rahmspinat. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mama dieses Gericht früher manchmal gekocht hat, wenn ich aus der Schule kam und es schnell gehen musste.

Ich habe den Klassiker noch ein bisschen mit Zitronenschale, Minze, Fetakäse, Cashewnüssen und Cayennepfeffer aufgepimpt. Mmmmmh!

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Glutenfreie Fusilli mit Rahmspinat

Zutaten für 2 Personen
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel, geschält
1 Zehe Knoblauch, geschält
450–500 g Rahmspinat
½ TL Thymian
300 g glutenfreie Fusilli (z.B. Goodel Nudeln)
½ Zitrone, abgeriebene Schale und 1 Spritzer Saft
1 Prise Cayennepfeffer
Salz
125 g Fetakäse, gewürfelt
60 g getrocknete Tomaten, grob gehackt
8 Blätter Minze, gewaschen
20 g Cashewkerne, gehackt

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Zubereitung

  1. 1 l Wasser im Wasserkocher aufsetzen. Olivenöl in einem Topf langsam erhitzen.
  2. Währenddessen Zwiebeln und Knoblauch feinhacken und gleich danach in Olivenöl anschwitzen.
  3. Kochendes Wasser in einen Topf geben, salzen und wieder zum Kochen bringen.
  4. Rahmspinat zu den angeschwitzten Zwiebeln geben und bei leichter Hitze unter Rühren langsam auftauen.
  5. Sobald das Wasser kocht die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  6. Rahmspinat mit Thymian, Zitronenschale und -saft, Cayennepfeffer und Salz abschmecken.
  7. Nudeln und Spinat auf zwei Tellern verteilen. Mit Fetakäse, Tomate, Minze und Cashewkernen genießen.

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Obatzda, Obatzer oder lieber Obazda? Ja mei! So viele Schreibweisen!

Die bayerische Käsecreme ist diesmal ein Feierabend-Klassiker meines fränkischen Papas. Immer wenn beim Öffnen des Kühlschranks der beißende Geruch von Brie- oder Camembert-Resten die Küche erfüllte, hat mein Papa die alten Käsereste zu Obatzda „verbatzt“.  In Franken oder Bayern isst man den Obatzda natürlich auf  a gescheites Brezn … aber Knäckebrot ist auch fein!

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Obatzda mit Knäckebrot

Zutaten für 4 Personen
150 g reifer Camembert
100 g Quark
40 g weiche Butter
1 Zwiebel, geschält und feingehackt
1 TL edelsüßes Paprikapulver
Salz und Pfeffer
1 Packung Amaranth Knäckebrot
Nach Belieben: 8 Datteln ohne Kern, in Streifen geschnitten

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Zubereitung

  1. Camembert mit einer Gabel zerkleinern und mit Quark und Butter mischen. Zwiebel unterheben und mit Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer würzen.
  2. Auf das Knäckebrot streichen, nach Belieben mit Datteln belegen und genießen.

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Und zum Schluss noch ein herbstliches Rezept, denn auch wenn wir es nicht glauben wollen: Der Herbst steht vor der Tür!

Die Mango verleiht dem warmen Süppchen eine angenehm fruchtige Note und die Dattel-Paranuss-Mischung auf dem Frischkäse ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch ein kleines Gaumenkino.

Wenn man die Suppe nur für sich alleine kocht, hat man gleich etwas für die nächsten zwei Feierabende übrig … Guten Hunger!

Kürbis-Mango-Kokossuppe mit Datteln und Paranüssen

Zutaten für 4 Personen
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (etwa 1,2–1,5 kg), geputzt
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel, geschält und gehackt
1 kleines Stück Ingwer, geschält und gehackt
4 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
30 ml Weißwein
500 ml Kokosmilch
70–100 ml Wasser
1 Würfel Gemüsebrühe
1 reife Mango
1 Prise Kreuzkümmel
Salz und 1 Prise Cayennepfeffer
50 g körniger Frischkäse
1 Spritzer Balsamico Essig
40 g Datteln ohne Kern, grob gehackt
40 g Paranüsse, grob gehackt
1 Päckchen Sprossen

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Zubereitung

  1. Kürbis halbieren. Strunk und die Kerne des Inneren entfernen. Kürbis mit Schale in grobe Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem Topf langsam erhitzen. Zwiebel und Ingwer darin anschwitzen. Kürbis und Kartoffeln hinzugeben und bei mittlerer Hitze etwa 8–10 Min. von allen Seiten anbraten. Mit Weißwein ablöschen und die Kokosmilch, Wasser und die Gemüsebrühe dazugeben. Alles etwa 20–30 Min. sanft köcheln bis das Gemüse weich ist.
  3. Mango von Schale und Kern befreien. Das Mangofleisch grob schneiden und in die Suppe geben. Suppe mit einem Pürierstab pürieren und evtl. noch Wasser nachgießen.
  4. Mit Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Suppe auf Teller verteilen und jeweils in die Mitte einen Klecks Frischkäse geben. Mit einem Spritzer Balsamico Essig, Datteln, Paranüssen und Sprossen verfeinern und genießen.

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