Jetzt ist der Januar schon einige Tage alt – wie sieht es aus mit euren guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Wird schon alles besser in 2018? Oder habt ihr die ersten schon wieder verworfen?

Ich habe mir für 2018 drei Dinge vorgenommen – bisher klappt es!

Als erstes mache ich mehr Stabi-Training: Vier Übungen, jeden Morgen nach dem Zähneputzen, damit ich sie fest in meinem Alltag integriere. Die Übungen habe ich mir aufgeschrieben und an meiner Badzimmertür aufgehängt: Situps, Käfer, Plank und Liegestütz. Nicht nur als Läuferin ist eine starke Rücken- und Bauchmuskulatur enorm wichtig. Sie hilft Jedem im Alltag, gerade wenn Ihr viel sitzt.

Als zweites möchte ich gesund naschen. Ganz auf Süßes verzichten finde ich schwer und es muss auch gar nicht sein, denn es gibt wirklich tolle Alternativen zu Schokoriegel, Gummibärchen und Co. Ich setze da voll auf meine selbstgemachten Energieballs. Ja, sie liefern mir Energie – nicht nur für den Sport, sondern auch für den Alltag gerade mit den Kids in der Schule. Und weil selbstgemacht weiß ich wirklich, was drin ist. Gebacken sind sie schnell und zum Variieren und Experimentieren verführen sie auch noch – je nachdem, worauf man gerade Lust hat. Mein Favorit sind gerade Cocos-Buchweizen-Bällchen.

 

Rezept:

Zutaten für ca. 20 Stück:

200g Cocosraspeln

100g Buchweizen (gekeimt)

100g Mandelmehl

200ml Wasser

150g Medjool Datteln

3 EL Mandelmus

1 Prise Salz

 

Die eingeweichten und entkernten Datteln in einem Mixer mit etwas Wasser zu einem Mus pürieren. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Kleine Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Die Energieballs bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen ungefähr 20 Minuten backen und dann genießen.

Sie halten sich in einer Dose mindestens eine Wochen.

 

Beim Einkaufen der Zutaten in meinem denn´s Biomarkt kommt dann mein dritter guter Vorsatz ins Spiel: Ich möchte weniger Verpackungsmüll produzieren. Dass die Plastiktüten an Kassen so gut wie verschwunden sind, ist ein Anfang, reicht aber noch lange nicht. Saft kaufe ich eh schon lange in der Glasflasche statt im Tetrapack. Doch jetzt versuche ich noch mehr Unverpacktes einzukaufen. Gerade bei Obst und Gemüse kann da auf viel Plastik verzichtet werden. In meinem Einkaufskorb sind jetzt immer wiederverwendbare Einkaufsnetze aus Biobaumwolle für Obst und Gemüse, in die ich meine Äpfel, Salat, Tomaten oder Pilze direkt einpacke. Toller Nebeneffekt: In den atmungsaktiven Taschen mit Netzstruktur bleiben die Sachen daheim länger frisch. Fürs Brot oder die Brötchen habe ich einen Brotbeutel mit dabei. Ansonsten nehme ich immer ein paar Gefäße oder Dosen mit, vieles kann man jetzt direkt abfüllen. Das ist toll!

 

Ich weiß, noch ist das neue Jahr jung – aber weil es bisher so gut klappt meine guten Vorsätze wirklich umzusetzen werde ich am Ball bleiben. Ich arbeite an mir, damit sie einfach zur Routine werden.

Wie sieht es bei Euch aus? Ich freue mich über Berichte über eure guten Vorsätze – und natürlich die Umsetzung.

 

 

 

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