Naaaa, wie läuft´s mit deinen Neujahrsvorsätzen? Der Zeitraum Mitte/Ende Januar ist für viele ein wesentlicher Streckenpunkt auf dem Weg zur Zielgeraden. Jetzt entscheidet sich ob du tatsächlich dran bleibst, oder deine Motivation mit den letzten Müllfetzen der Silvesterfeuerwerkskörper davongeschwemmt wird. Auf den Top Ten der beliebtesten Vorsätze fürs neue Jahr befindet sich häufig auch die Reduzierung oder der komplette Verzicht auf raffinierten Zucker. Gerade nach der Fülle an Süßigkeiten, die man über die Feiertage verdrückt hat, ist das sicher nicht die schlechteste Idee.

Doch so ganz ohne Schokolade und Naschereien ist das Leben auch irgendwie langweilig oder? Ich gehe deshalb gerne den Kompromiss der Süßigkeiten ohne Zucker ein. Selbstgemacht ist das kein Problem, denn den Haushaltszucker kannst du in den meisten Rezepten prima durch Xylit, Kokosblütenzucker und Co. ersetzen

Alles eine Frage der Zeit. Und da die bei mir eher Mangelware ist, gehe ich außerdem gerne im Biomarkt meines Vertrauens auf Jagd nach zuckerfreien Köstlichkeiten, die nebenbei bemerkt in der Regel auch noch komplett vegan sind. Damit du nicht lange suchen musst, sondern ganz gezielt auswählen kannst, stelle ich dir hier einige meiner Favoriten vor:

 

Ombar: Verführerische Roh-Schokolade

Da wären zum Beispiel die fantastischen kleinen Mini-Schokoladen-Tafeln von Ombar. Du hast hier verschiedene Sorten zur Auswahl. Die fruchtigen wie bspw. Erdbeere oder Himbeere & Kokosmilch stehen bei mir an oberster Stelle. Gesüßt wird mit Kokosblütenzucker, der bekanntlich den Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigen lässt als gewöhnlicher Haushaltszucker. Ergo hast du nicht so schnell das Verlangen nach dem nächsten Zuckerschub wie bei Schokolade mit weißem Zucker. Die kleine Größe empfinde ich persönlich eher als Vorteil. So kommst du gar nicht in Versuchung mehr zu essen, als die 35 g die jede Mini-Tafel wiegt.

 

Ridiculously Good: Rohköstliche Pralinen

Ridiculously Good stellt rohe Pralinen her. Classy Cookiedough ist hier eine schmackhafte Beispielsorte. Der Name „lächerlich gut“ trifft es eigentlich ziemlich auf den Punkt. Natürlich süß durch Lucuma, Datteln oder andere Trockenfrüchte, nährstoffreich und sehr, sehr lecker: Die kleinen mit roher Schokolade überzogenen Rohköstlichkeiten schmecken unglaublich gut, auch wenn der Preis recht stolz ist.

 

Der obligatorische Schwenk zum Kostenpunkt:

Leider ist die Preisfrage beinahe durchgängig eine wesentliche, wenn es um zuckerfreie Süßigkeiten geht. Denn günstig sind diese in der Regel wirklich nicht. Aber anderseits wähle ich meine Naschereien durch die zuckerfreie Brille sehr gezielt aus, esse bewusster und spare mir den üblichen Zuckerwahnsinn. Denn der führt im Endeffekt dazu, dass du mindestens genauso viel bezahlst, weil das Verlangen nach mehr durch den enthaltenen raffinierten Zucker dich schlichtweg überrollt. Zumindest dann, wenn du wie ich einen ziemlich langen „sweet tooth“ besitzt. 😉

 

Lovechock: Schokolade zum Verlieben

Der lässt sich allerdings auch mit den überaus leckeren Schokoladen, Rocks und Riegeln von Lovechock zufrieden stellen. Vielen sind diese sicher ein Begriff. Ich mag besonders die Sorten, die ein „Creamy“ im Namen tragen, so wie Lovechock Creamy Cranberry oder die Lovechock Mylk Tafeln zum Beispiel in der Sorte Maulbeere/Mandel. Yum!

 

Rapunzel: Süßes zum Aufwärmen

Wenn du Liebhaber/in einer guten heißen Schokolade bist, wirst du bei Rapunzel fündig. Hier gibt es einen Kakao mit Kokosblütenzucker, den du wie gewöhnliches Pulver für heiße Schokolade mit Wasser oder (veganer) Milch zubereiten kannst.

 

Nucao: Schokolade im Riegelformat           

Nucao wirbt mit den inneren Werten seiner Schokoriegel. Meine Lieblingssorte Kokos-Zimt zum Beispiel enthält gesunde Zutaten wie Hanfsamen, Lucuma und Rohkakao. Gesüßt wird mit getrocknetem Kokosblütennektar. Auf jeder Packung steht der Hinweis, der Riegel sei natürlich reich an Magnesium und Eisen, Antioxidantien und Omega-3. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall angetan vom Geschmack! Die Entscheidung Nucao mal auszutesten, kann also keine schlechte sein.
 

Rookies: Zuckerfreie Rohkostkekse

Eine vergleichsweise günstige zuckerfreie Alternative gibt es von Rookies. Hierbei handelt es sich um rohköstliche Kekse wie die Aprikose & Vanille Cookies. Auch mein Söhnchen ist sehr begeistert davon, wobei ich diesen Satz wohl unter jede der Süßigkeiten schreiben könnte. 😉 Besonders liebenswert finde ich das Rezept auf der Rückseite jedes Rookies-Kekses. Damit kannst du dir quasi gleich selbst noch ein paar rohe Kekse zubereiten. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es sind keine klassisch knusprigen Kekse in dem Sinne – sie werden ja nicht gebacken und bleiben somit weich wie ein Riegel aus getrockneten Früchten bspw. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Man sollte eben nur wissen worauf man sich einlässt und sich keine falschen Vorstellungen davon machen.

 

Du merkst – unter den Rohkostartikeln findest du definitiv das größte Angebot an zuckerfreien Alternativen. Das bedingt einfach die Natur der Sache. Dort etwas genauer hinzublicken lohnt sich also. Denn es gibt noch viele andere Rohkost-Süßigkeiten, -Riegel und -Bällchen zum Beispiel von Supergoods die Superballs Mood Push mit leckeren Kakaonips, Govinda Erdzipan, Chi-Kugeln oder Schoko-Premium-Kugeln etc. pp.

 

Übrigens: Wenn dein Biomarkt um die Ecke etwas nicht da hat, das du gerne mal ausprobieren möchtest, ist das gar kein Problem. Aus gut informierten Quellen weiß ich, dass du in jedem denn´s  und jedem Biomarkt der BioMarkt-Verbundgruppe all die aufgezählten Naschereien für dich bestellen lassen kannst. Frag dafür einfach mal bei den netten Mitarbeitern vor Ort nach.

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim zuckerfreien Schlemmen! Falls du noch Tipps hast, die unbedingt genannt werden sollten: Bitte immer her damit! Ich freue mich natürlich ebenfalls über Neuentdeckungen aus dem zuckerfreien Süßigkeitenregal! 

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