Bei mir muss es oft schnell gehen – zwischen meinem Job als Lehrerin und dem täglichen Training in Laufschuhen bleibt leider nicht viel Zeit fürs Kochen. Trotzdem koche ich sehr gerne und mir ist es wichtig, dass ich mir selbst etwas zubereite und genau weiß, was drin ist in meinem Essen – nämlich möglichst viel frisches Gemüse in Bio-Qualität.
Mein absoluter Favorit ist gerade jetzt im Winter ein schnelles Thai-Curry mit Quinoa. Das wärmt schön in der kalten Jahreszeit und schmeckt einfach super lecker.

Meistens weiß ich schon, was ich am nächsten Tag koche, dann wasche ich die Quinoa schon am Abend bevor ich ins Bett gehe und weiche sie in einem Keimglas kurz ein und lasse sie über Nacht keimen, am Morgen spüle ich dann bevor ich arbeiten gehe. Nur wenige Stunden braucht es und die kleinen Körnchen sprießen vor Lebenskraft. Sie enthalten alle essentiellen Aminosäuren und sind daher eine optimale Eiweisquelle.

Neben den 250 Gramm Quinoa braucht man für vier Personen noch diese weiteren Zutaten:

500ml Wasser
Salz, Pfeffer
1 kleine Zucchini
2 Möhren
1 Pastinake
1 rote Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas frisch geriebenen Ingwer
3 Tl Thai Curry Paste
1 El Sojasoße
250 Gramm Tofu
400ml Kokosmilch
Kokosöl
frische Kräuter

Als erstes koche ich die Quinoa im Salzwasser kurz auf und lasse sie dann 15 Minuten ziehen.

In der Zwischenzeit schneide ich die Zwiebel klein und gebe sie in eine Pfanne, in der ich bereits Cocosöl erwärmt habe. Den Knoblauch presse ich mit der Knoblauchpresse dazu und reibe etwas frischen Ingwer und gebe ihn ebenfalls in die Pfanne.

Die Möhren, Pastinake, Zucchini und Paprika wasche und putze ich und schneide sie klein – dann kommen sie auch in die Pfanne – zuerst die Möhren und die Pastinkaen, fünf Minuten später die Paprika und die Zuchhini.

Alles lasse ich bei mittlerer Hitze dünsten. Die Zeit bleibt mir um den Tofu in kleine Würfel zu schneiden. Beim Tofu variiere ich gern – gut passen die Sorte natur oder geräuchert oder auch Mandel-Nuss.

Der Tofu kommt dann auch mit in die Pfanne. Ich brate ihn kurz mit an.

Anschließend gebe ich die Kokosmilch dazu und rühre sie unter. Die Sojasoße und die Currypaste ziehe ich unter und lasse alles fünf Minuten ziehen.

 

Jetzt schmecke ich nur noch mit Salz und Pfeffer ab und zupfe ein paar Kräuter von meinen Kräutertöpfen, die immer auf der Fensterbank in meiner Küche stehen.

Jetzt kann ich schon zum Anrichten kommen – auch wenn es schnell gehen muss – dafür nehme ich mir immer gerne etwas Zeit. Quinoa am besten mit Hilfe einer kleinen Tasse auf einen Teller stürzen und das Curry drüber geben – abschließend mit ein paar frischen Kräutern garnieren.

 

Und schon ist es fertig – das schnelle leckere Gericht. 

Und mein Geheimtipp: Ich koche immer für vier Personen – auch wenn wir nur zu zweit sind – denn so ist am nächsten Tag noch viel schneller gekocht und das Curry ist auch an zwei Tagen hintereinander richtig gut.

Probiert es mal aus – und lasst es euch schmecken.

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