Bio Blog
Jennifer Müller

Jennifer Müller

Dass mir das Schreiben große Freude bereitet, habe ich erst festgestellt, als ich schon mitten im Berufsleben stand. Motiviert durch die Öffentlichkeitsarbeit in einer sozialen Einrichtung, versuchte ich, besonders bei Spendenaufrufen, überzeugende Texte zu verfassen. Meine Mutterschaft hat mich außerdem zur Feministin gemacht. Aus diesen beiden Gründen habe ich mich mit 28 Jahren noch einmal auf den zweiten Bildungsweg begeben. Heute lebe ich mit meinen zwei Kindern im Grünen, studiere Soziologie mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Internet, biete freiberuflich meine texterischen Fähigkeiten an und blogge privat unter www.hof-bloggerin.de. Die Themen, die mich bewegen, sind meist sozialer Art. Ich frage mich stets: Wie ist es möglich, die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Aus diesem Grund entstanden hier die „Helden des Alltags“. Dort stelle ich verschieden engagierte Menschen vor.

3 Fragen an Jennifer

1. Wo kannst Du am besten Schreiben?

Ich schreibe am Esstisch, auf dem Sofa, liegend auf dem Teppich und wenn es sein muss im Stehen. Wenn mir ein guter Tweet einfällt, halte ich auch schon mal mit dem Auto am Straßenrand an, um zu tippen. Einem festen Büroplatz, der mich jahrelang fesselt, kann ich nichts abgewinnen.

2. Wie sieht für dich ein perfekter Tag in deiner Stadt aus?

Es gibt diese Tage, da ist man unglaublich gut im Flow. Da kommt es weniger darauf an, was man gerade tut, sondern eher, wie man sich dabei fühlt. Einen perfekten Tag stelle ich mir ungefähr so vor: Mein Lebensgefährte, unsere drei Kinder und ich verbummeln unsere Zeit. Mit Blödsinn machen, lesen, kochen, schwimmen gehen. Spielen halt. Wir sind dabei ganz spontan. Vor allem wird viel gekuschelt. Ich liebe es außerdem, gute Restaurants zu besuchen. An einem vollkommenen Tag gehen wir zu dem kleinen Japaner in unserer Stadt, der so wunderschönes, leckeres Sushi zubereitet. Später werden wir tanzen und gute Freunde treffen. Die Hauptsache ist, es wird viel gelacht.

3. Welches Lied oder Musikstück kannst Du Dir immer und immer wieder anhören und es bleibt trotzdem so berauschend wie beim ersten Mal?

Berauschend ist das richtige Wort, will ich die Wirkung des Titels „Dig Down“ von Muse auf mich beschreiben. Ich müsste sehr weit ausholen, um meinen persönlichen Bezug zu diesem Lied zu erklären. Nur so viel sei verraten: Das Gefühl, das ich mit diesem Song verbinde, hat sich ganz wunderbar eingebrannt, so dass ich es jederzeit damit abrufen kann.

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