Bio Blog
Johannes Korten

Johannes Korten

Wir trauern um unseren Bio-Blogger Johannes Korten, der viel zu früh aus dem Leben schied. In Gedanken sind wir bei seiner Familie und seinen Freunden.


Meine Name ist Johannes. Geboren wurde ich 1974 während des Endspiels der Fußball-WM, bei dem Deutschland gegen Holland gewann und Weltmeister wurde. Eine besondere Fußball-Leidenschaft hat dies jedoch nicht zur Folge gehabt und auch in Holland fühle ich mich noch immer willkommen. Seit mehr als 10 Jahren schreibe ich in dieses Internet und blogge in meinem Jazzblog über Musik und alle möglichen, mich bewegenden Themen. Beruflich schaffe ich in der GLS Bank und kümmere mich dort im Marketing um die Online-Kommunikation in allen ihren Facetten. Wenn ich nicht gerade blogge oder arbeite, tobe ich mit meinen Kindern herum, erradle das schöne Ruhrgebiet oder koche gern rezeptlos.

3 Fragen an Hannes

1. Wo kannst Du am besten schreiben?
Ich bin ein „früher Vogel“ und genieße es, mit einem frisch aufgebrühten Kaffee im Wohnzimmer auf der Couch zu sitzen, während der Rest der Familie noch friedlich schlummert. In diesen Minuten kommen mir erfahrungsgemäß die besten Ideen und die Schreiberei läuft wie von selbst in die Tastatur. Prima sind auch immer wieder lange Bahnfahrten, denn da gibt es reichlich Stoff zum Bloggen zu erleben.

2. Wie sieht für Dich ein perfekter Tag in Deiner Stadt aus?
Ich bin ja Kind des Ruhrgebiets und lebe mit meiner Familie in Bochum. Ein berühmter Kabarettist und Schriftsteller, der hier geboren ist und lebt, hat einmal den schönen Satz gesagt: „Schön ist das hier nicht, aber woanders ist auch Scheiße“. Einerseits hat er damit Recht, andererseits auch wieder nicht. Natürlich ist Bochum städtebaulich kein Highlight, aber dennoch ist die Lebensqualität hier extrem hoch. Industriekultur, zu Radwegen umgebaute ehemalige Erzbahntrassen, freie Theater, das Bermuda3eck, das Schauspielhaus, diverse Museen, der VfL Bochum, die Symphoniker und nicht zuletzt das wunderbar grüne und idyllische Ruhrtal. Ein perfekter Tag beginnt mit einem Frühstück in einem der kleinen Cafés im Bochumer Ehrenfeld, geht weiter mit einer langen Radtour auf den alten Bahntrassen. Nachmittags gibt es leckeres Bio-Eis bei „I am love“ oder beim „Kugelpudel“, bevor es abends weiter geht ins Bochumer Schaupielhaus. Und nach dem ganzen Theater klingt der Tag dann gepflegt bei Currywurst und Bochumer Bier im Bermuda3eck aus.

3. Welches Lied oder Musikstück kannst Du Dir immer und immer wieder anhören und es bleibt trotzdem so berauschend wie beim ersten Mal?
Mein Blog trägt seinen Namen ja nicht umsonst. Jazz ist meine große Leidenschaft. Zum Jazz bin ich gekommen über einen Lehrer an meiner Schule. Er war begeisterter Pianist und Leiter der Oberstufen-Jazzband. 1990 stieß ich zu der Combo hinzu und das erste Stück, das wir gemeinsam einübten, war „Take Five“ von Dave Brubeck. Und seither zieht mich dieses feine Stück Musik in seinen Bann. Ich habe es in unzähligen Varianten und Interpretationen im CD-Regal stehen und kann mich daran einfach nicht satt hören.

Beiträge von Johannes im Bio-Blog: