Bio Blog

Alle Beiträge der Kategorie: „Helden des Alltags“

Den guten Vorsätzen treu bleiben Mit Stabi-Training in den Tag starten

Am 2. Februar 2018 von in

Jetzt ist der Januar schon einige Tage alt – wie sieht es aus mit euren guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Wird schon alles besser in 2018? Oder habt ihr die ersten schon wieder verworfen?

Ich habe mir für 2018 drei Dinge vorgenommen – bisher klappt es!

Als erstes mache ich mehr Stabi-Training: Vier Übungen, jeden Morgen nach dem Zähneputzen, damit ich sie fest in meinem Alltag integriere. Die Übungen habe ich mir aufgeschrieben und an meiner Badzimmertür aufgehängt: Situps, Käfer, Plank und Liegestütz. Nicht nur als Läuferin ist eine starke Rücken- und Bauchmuskulatur enorm wichtig. Sie hilft Jedem im Alltag, gerade wenn Ihr viel sitzt.

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Bewegungsbaustellen

Am 9. Mai 2016 von in


img_5897.jpgNeulich war mal wieder Elternabend im Kindergarten. Die Eltern unter euch wissen, was ich meine. Man faltet sich für einen Zeitraum von 90 bis 120 Minuten in viel zu kleine Sitze, nickt hin und wieder wissend, lächelt artig vor sich hin und tut so, als lausche man andächtig den Vorträgen des KiTa-Personals oder den Wortbeiträgen anderer engagierter Eltern. Bei mir erschöpft sich das Engagement an diesen Abenden meist darin, dass ich mich aufgerafft habe, überhaupt teilzunehmen. Denn eines habe ich als Kindergartenvater schon binnen weniger Minuten beim ersten Elternabend begriffen: Jeder Wortbeitrag in illustrer Superelternrunde kostet mich mich mehr Nerven, als mir abends um 20 Uhr noch zur Verfügung stehen.
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Worte, Worte, Sahnetorte

Am 29. Februar 2016 von in

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„Johannes redet gern und oft“ – so stand es schon vor etlichen Jahrzehnten in meinem ersten Grundschulzeugnis dokumentiert. Offensichtlich hatte ich eine sehr vorausschauende und weise Grundschullehrerin, denn ich war und bin noch immer ein Freund vieler, wenn auch selten großer oder weiser Worte. Bislang war es meist meine Umwelt, die mit meinen wortreichen Ausschweifungen klar kommen oder sich damit arrangieren musste.
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Vom Glück

Am 3. Februar 2016 von in   |

Wie so oft, wenn ich Texte über schwierige Themen oder Fragen vorbereite, bewege ich sie mit meinem mittlerweile fast sechsjährigen Junior. So auch heute, wo es um nichts weniger als das „Glück“ geht. Als ich ihn also fragte, was für ihn Glück ist, sah er mich mit seinen strahlend blauen Augen an, lachte schelmisch und sagte wie aus der Pistole geschossen: „Dass wir uns haben, Papi, das ist Glück.“

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Reicht’s denn nicht einfach Bio zu kaufen?

Am 8. Januar 2016 von in

Wem Umweltschutz, artgerechte Tierhaltung und faire Arbeitsbedingungen am Herzen liegen, der kauft ökologisch, möglichst regional produzierte und fair gehandelte Produkte. Ist ja klar. Zurück bleibt, ganz zu Recht, ein gutes Gefühl. Schließlich kann ich mit meinem Konsum, meiner Ernährungsweise ganz konkret und jeden Tag einen kleinen Beitrag leisten. Das hilft auch gegen das Ohnmachtsgefühl, das sich hin und wieder beim Blick in die Nachrichten heranschleicht.

Beobachtet man wessen, häufig nicht gerade gemeinwohlorientierte, Interessen sich in der Politik so durchsetzen, kann einem der Glauben an die Wirksamkeit von politischem Engagement schon verloren gehen. Also, Rückzug ins Konkrete – lieber im Kleinen wirken als sich im Großen abstrampeln und letztlich nicht viel verändern?

Ich bin heute mit Iris verabredet. Ist sie jetzt sowas wie eine Landwirtschafts-Lobbyistin? Die Adresse passt zumindest ins Bild. Berlin-Mitte, der Bundestag um die Ecke und die Hauseingänge der Marienstraße sind gepflastert mit Namen von Organisationen und Unternehmensvertretungen. Iris öffnet mir die Tür, in den Räumen des Bündnisses „Meine Landwirtschaft“ herrscht Hochbetrieb. Die Großdemonstration für eine ökologischere, bäuerliche Landwirtschaft steht vor der Tür und noch ziemlich viel Arbeit dahinter.

20151110_121711 Iris @ work
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