Bio Blog

Alle Beiträge der Kategorie: „Helden des Alltags“

Den guten Vorsätzen treu bleibenMit Stabi-Training in den Tag starten

Am 2. Februar 2018 von in

Jetzt ist der Januar schon einige Tage alt – wie sieht es aus mit euren guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Wird schon alles besser in 2018? Oder habt ihr die ersten schon wieder verworfen?

Ich habe mir für 2018 drei Dinge vorgenommen – bisher klappt es!

Als erstes mache ich mehr Stabi-Training: Vier Übungen, jeden Morgen nach dem Zähneputzen, damit ich sie fest in meinem Alltag integriere. Die Übungen habe ich mir aufgeschrieben und an meiner Badzimmertür aufgehängt: Situps, Käfer, Plank und Liegestütz. Nicht nur als Läuferin ist eine starke Rücken- und Bauchmuskulatur enorm wichtig. Sie hilft Jedem im Alltag, gerade wenn Ihr viel sitzt.

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Reicht’s denn nicht einfach Bio zu kaufen?

Am 8. Januar 2016 von in

Wem Umweltschutz, artgerechte Tierhaltung und faire Arbeitsbedingungen am Herzen liegen, der kauft ökologisch, möglichst regional produzierte und fair gehandelte Produkte. Ist ja klar. Zurück bleibt, ganz zu Recht, ein gutes Gefühl. Schließlich kann ich mit meinem Konsum, meiner Ernährungsweise ganz konkret und jeden Tag einen kleinen Beitrag leisten. Das hilft auch gegen das Ohnmachtsgefühl, das sich hin und wieder beim Blick in die Nachrichten heranschleicht.

Beobachtet man wessen, häufig nicht gerade gemeinwohlorientierte, Interessen sich in der Politik so durchsetzen, kann einem der Glauben an die Wirksamkeit von politischem Engagement schon verloren gehen. Also, Rückzug ins Konkrete – lieber im Kleinen wirken als sich im Großen abstrampeln und letztlich nicht viel verändern?

Ich bin heute mit Iris verabredet. Ist sie jetzt sowas wie eine Landwirtschafts-Lobbyistin? Die Adresse passt zumindest ins Bild. Berlin-Mitte, der Bundestag um die Ecke und die Hauseingänge der Marienstraße sind gepflastert mit Namen von Organisationen und Unternehmensvertretungen. Iris öffnet mir die Tür, in den Räumen des Bündnisses „Meine Landwirtschaft“ herrscht Hochbetrieb. Die Großdemonstration für eine ökologischere, bäuerliche Landwirtschaft steht vor der Tür und noch ziemlich viel Arbeit dahinter.

20151110_121711 Iris @ work
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Von Kühen im Briefkasten und einer mutigen Jungbäuerin

Am 16. November 2015 von in   |

Es ist kurz vor sechs. Anja ist schon startklar, klopft an meine Tür und drückt mir ein Paar Gummistiefel in die Hände. Vor einigen Jahren sind wir uns flüchtig an der Hochschule begegnet. Über vier Ecken habe ich jetzt gehört, dass sie gerade mit Janusz, ihrem Mann, einen eigenen Bio-Betrieb aufbaut. Fast ohne Nichts. Kaum Ersparnisse, keine Erbschaft, kein eigenes Land… irgendwo in Brandenburg. Ziemlich gewagt denke ich, wie machen sie das… läuft es heute nicht eher andersrum: Kleine Landwirtschaftsbetriebe schließen ihre Hoftore und geben auf? Anja hat mich eingeladen, sie beim Melken ihrer 20 Zweinutzungskühe zu begleiten… da hätte sie am ehesten Zeit zum Erzählen.

Draußen ist es stockdunkel, es nieselt. Wir steigen in den alten Pick-up vor der Haustür und rattern über die Pflastersteinwege des Dorfes zu Anja‘s und Janusz‘s Weiden. Die haben sie von einer Naturschutzorganisation gepachtet, die froh ist, dass die Flächen jetzt nach Bio-Richtlinien gepflegt werden. Ihre Tiere stehen mitten im Odertal, direkt hinter dem Fluss beginnt Polen. Einige der Kühe erwarten uns schon am Zaun. Anja schmeißt den von einem alten Traktor angetriebenen Generator an, die Lichter des mobilen Melkstandes leuchten auf. Dann streut sie Haferschrot in den Melkstand, das lockt die Kühe, die sich im Sommer sonst selbst um ihr Futter kümmern müssen.

1_melkstandDie Morgenschicht ist geschafft… zumindest für diese Damen

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Von Lebensweisheiten und Ommatagen

Am 11. Oktober 2015 von in

Diese Rubrik heißt „Helden des Alltags“. Helden sind ja Menschen, die sich durch besonderes Handeln oder großen Einsatz auszeichnen. Wir alle haben und kennen unsere Heldinnen und Helden. Manchmal sind sie für uns unerreichbar, manchmal aber leben sie mit uns Tür an Tür. Mitunter gehören sie gar zur Familie. Wie meine Lieblingsoma, die meine ganz persönliche Alltagsheldin war.

Lieblingsoma

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