Rasieren mit Naturkosmetik

Müssen sich Frauen die Beine und Achseln rasieren? Natürlich nicht! Jede Frau entscheidet selbst, ob sie das machen möchte – oder eben nicht. Ich persönlich mag das Gefühl von glatter Haut und rasiere mir deswegen regelmäßig meine Beine, Achseln und die Bikinizone.

Früher habe ich meine Haare oft mit Wachs entfernt, denn das Ergebnis ist deutlich langanhaltender als beim Rasieren: Da werden die Härchen schon nach etwa 3-4 Tagen wieder sichtbar (und vor allem spürbar). Seit einigen Jahren finde ich das Rasieren praktischer, denn ich kann es einfach während des Badens oder unter der Dusche mitmachen.

Rasierschaum oder -gel sind dafür zuständig, dass die Rasierklingen gut über die Haut gleiten. Sie schützen vor Mikroverletzungen, denn beim Rasieren wird meistens auch die oberste Schicht der Haut ein wenig verletzt – was dann zum gefürchteten Rasurbrand führen kann (weiter unten mehr dazu). Außerdem lässt ein Rasurprodukt Haut und Haare quellen, so dass die Haare leichter entfernt werden können.

Am gründlichsten rasiert man die Haare entgegen der Wuchsrichtung. An den Beinen ist das einfach von unten nach oben; unter den Achseln wachsen die Haare jedoch wirbelförmig, weshalb man von oben nach unten und umgekehrt sowie von beiden Seiten rasiert.

Eine Auswahl an Naturkosmetik-Rasurprodukten

Ein klassischer Rasierschaum aus der Männerabteilung ist der Milde Rasierschaum Men Sensitiv von Lavera, der unbeduftet ist. Man muss ihn kräftig schütteln, der Schaum ist fluffig-cremig, hält jedoch nicht ewig. Zügiges Rasieren ist also angesagt, ich trage meist zwischendurch noch eine weitere Portion Schaum zur Verstärkung auf – Beine haben eben mehr Fläche als die untere Gesichtshälfte von Männern 😉 .

Sehr gut eignet sich für das Rasieren auch eine Haarspülung wie der Glanz Conditioner Bio Arganöl von Logona. Ich verteile die cremige Emulsion in einer nicht zu dünnen Schicht auf der Haut und lege los. Die Haut wird damit schön glitschig und gut vor den Rasierklingen geschützt. Mit lauwarmen Wasser abspülen und fertig!

Im Trend liegen Rasieröle, die die Haut schon beim Rasieren intensiv pflegen. Ich nehme dafür gelegentlich einfach ein Olivenöl aus der Küche und gebe es auf die leicht feuchte Haut. Sie fühlt sich superweich nach der Rasur an, allerdings kann das Öl die Klingen des Rasiers verkleben – also unbedingt gründlich reinigen!

Notfalls greife ich auch zu einem Duschgel, wobei mir diese meist zu wenig schützend sind. Dabei achte ich dann darauf, dass es ein Duschgel ohne Duft ist, wie z.B. das Lavera Neutral Dusch-Shampoo. So vermeide ich zusätzliche Reizungen, wenn die Haut beim Rasieren sowieso schon strapaziert wird.

Tipps gegen Rasurbrand

Zum Schluss noch ein Tipp, was man gegen Rötungen und Pickelchen nach dem Rasieren – also dem oben bereits angesprochenen Rasurbrand – machen kann. Wichtig ist das regelmäßige Erneuern der Klingen (etwa alle fünf bis zehn Anwendungen), denn mit stumpfen Klingen übt man zu viel Druck auf den Rasierer aus und belastet damit die Haut noch mehr.

Meine Top-Empfehlung nach dem Rasieren ist das Immortellenwasser von Primavera. Ich verwende es wie ein After Shave: Auf die Haut sprühen und die Feuchtigkeit in die Haut einklopfen. Diesen Vorgang wiederhole ich zweimal, erst dann trage ich eine leichte Bodylotion auf, um die rasierte Haut zu pflegen. Das Immortellenwasser duftet etwas nach Curry (was vielleicht nicht jeder mag), dafür ist die beruhigende Wirkung toll! Es wirkt wundheilend, regenerierend und entzündungshemmend; bei mir entstehen kaum noch Rasurpickelchen. Ganz nebenbei: Ich nehme das Immortellenwasser auch, wenn ich ein bisschen zu viel Sonne abbekommen habe – ich habe es immer in meinem Bad stehen.

So, ich hoffe, es waren einige Tipps für euch dabei! Welches Produkt verwendet ihr am liebsten fürs Rasieren?

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