Bio Blog

Alle Beiträge der Kategorie: „Bio-Branche“

Wissen wo das Essen herkommt Gut, wenn der Bauer auf der Verpackung steht

Am 5. April 2019 von in

Wollen wir das nicht alle: wissen, wo unser gutes Essen herkommt? Basiert unsere Einkaufs-Entscheidung auf fundierten Informationen oder spielt das Gefühl für einen ehrlichen Handel vielleicht eine gar nicht so kleine Rolle? Sicherlich ist es eine Mischung aus beiden Faktoren. Und die Grundsatzentscheidung, im Bio-Markt den Einkaufskorb zu füllen, garantiert uns schon mal ganz viel: Kein Gift beim Anbau, nur die wenigen unbedingt notwendigen und unbedenklichen Zusatzstoffe in der Verarbeitung, respektvoll-verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch, Tier und Natur. Dafür sorgen strengste Kontrollen und die Überzeugung der Menschen, die Bio-Lebensmittel erzeugen. (mehr …)

Das Herzstück von Demeter: Die biodynamischen Präparate „Die mit dem Kuhhorn düngen“

Am 14. Februar 2019 von in   |

Demeter-Bäuer*innen vergaben mit Mist oder fein gemahlenem Quarz gefüllte Kuhhörner in der Erde, lassen sie dort sechs Monate lang Kräfte speichern und verwenden die dann wertvolle Füllung als Spritzpräparat. (Foto Demeter)

Bio-Bauern spritzen nicht! Das denken viele – aber Vorsicht: die Aussage ist nur fast richtig. Klar, mit der Giftspritze fährt kein kontrolliert ökologisch wirtschaftender Bauer über seine Felder, hantiert keine Bio-Gärtnerin im Gewächshaus. Aber natürliche Hilfsmittel werden durchaus mit der Spritze ausgebracht, um Schädlingen den Garaus zu machen. Sie bilden dann ja auch keine gefährlichen Rückstände, die verantwortungsbewusste Menschen nun mal weder im Essen noch im Boden haben möchten. Bei Demeter ist das Spritzen sogar in den Richtlinien verankert – da sind dann allerdings die selbst hergestellten Biodynamischen Präparate gemeint. Bei der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise wird eben so manches ganz anders gemacht als auf den „normalen“ Bio-Höfen. (mehr …)

Von den Bio-Pionieren zum Familienunternehmen Jurek Voelkel über das Aufwachsen in der Bio-Branche

Am 23. November 2018 von in

Erben der einstigen Bio-Pioniere: Vater Stefan Voelkel und seine vier Söhne

Früher trugen Bio-Pioniere ihre Ideale noch als Einzelkämpfer in die Welt hinaus. Heute haben sich aus den Privatpersonen einige erfolgreiche Familienunternehmen entwickelt. Und mit ihnen ein florierender Wirtschaftszweig. Jurek Voelkel ist einer der Erben eines solchen Unternehmens. Seine Urgroßeltern – Margret und Karl Voelkel – legten den Grundstein für Voelkel Naturkostsäfte bereits 1920. Für den Bio-Blog habe ich mit ihm über das Aufwachsen in der Bio-Branche, gesellschaftliche Veränderungen und neue Herausforderungen gesprochen. (mehr …)

Alle reden vom Wetter …. Die Landwirte und unser Essen betrifft es unmittelbar und existentiell

Am 26. Oktober 2018 von in

Schon vergessen? Es war ein extrem heißer, extrem trockener und extrem langer Sommer. Selbst jetzt im Herbst leidet das Land vielerorts immer noch unter der Dürre. Auch wenn Bauern manchmal unterstellt wird, sie klagten grundsätzlich über das Wetter, gilt für 2018: es war ein ungewöhnlich herausfordernder Sommer für Bäuer*innen und Gärtner*innen. Aber in den Regalen und auf den Preisschildern in den Biomärkten merken wir Kund*innen davon fast (noch) nichts. Und das, obwohl bei Gemüse und Getreide –regional unterschiedlich – Ernteeinbußen bis zu 50 Prozent zu beklagen sind. Zeit für einen etwas anderen Erntedank-Rückblick.

So früh wie nie haben die Reben an der Nahe in diesem Wetter-Rekordjahr ausgetrieben © ww.zwoelberich.de

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Qualität? Aber sicher! Bei Spielberger beginnt die Qualitätssicherung schon beim Saatgut

Am 31. August 2018 von in

Na klar, wir alle wollen beste Qualität, wenn wir Lebensmittel einkaufen. Und die Hersteller verweisen stets auf ihre QS – so nennen sie die Qualitätssicherung. Damit sind dann meist die Laboranalysen gemeint, die Rückstellproben, wenn mal eine unerwünschte Belastung im Essen auffällt und das Produkt nachgeprüft werden muss, die Lieferscheine und all der bürokratische Kram. QS gehört auch für die Bio-Unternehmer ganz selbstverständlich dazu. Sie lassen sich die Analysen richtig viel kosten und leisten sich meist sogar eigene Hauslabore für die gängigen Untersuchungen. Aber dank ihres ganzheitlich-erweiterten Qualitätsanspruchs fängt die Sicherung von besten Inhaltsstoffen und die Arbeit für den Genuss ohne Reue bei den „Ökos“ viel früher an als erst im Labor. Lasst uns am Beispiel von Getreidespezialist Spielberger mal den ganzen (Qualitäts-)Bogen spannen.

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