Bio Blog

Alle Beiträge der Kategorie: „Bio-Branche“

Qualität? Aber sicher! Bei Spielberger beginnt die Qualitätssicherung schon beim Saatgut

Am 31. August 2018 von in

Na klar, wir alle wollen beste Qualität, wenn wir Lebensmittel einkaufen. Und die Hersteller verweisen stets auf ihre QS – so nennen sie die Qualitätssicherung. Damit sind dann meist die Laboranalysen gemeint, die Rückstellproben, wenn mal eine unerwünschte Belastung im Essen auffällt und das Produkt nachgeprüft werden muss, die Lieferscheine und all der bürokratische Kram. QS gehört auch für die Bio-Unternehmer ganz selbstverständlich dazu. Sie lassen sich die Analysen richtig viel kosten und leisten sich meist sogar eigene Hauslabore für die gängigen Untersuchungen. Aber dank ihres ganzheitlich-erweiterten Qualitätsanspruchs fängt die Sicherung von besten Inhaltsstoffen und die Arbeit für den Genuss ohne Reue bei den „Ökos“ viel früher an als erst im Labor. Lasst uns am Beispiel von Getreidespezialist Spielberger mal den ganzen (Qualitäts-)Bogen spannen.

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Der Biokreis wird nächstes Jahr schon 40 Verbände wollen mehr: Besser sein als die EU-Öko-Verordnung vorschreibt

Am 20. Juli 2018 von in

Das Tierwohl steht für Biokreis-Bauern ganz oben – wie hier bei Familie Egger in Amsham – Foto Tobias Köhler/Biokreis 

Na klar, wo Bio draufsteht ist auch Bio drin. Trotzdem ist Bio nicht gleich Bio. Aber wer im Biomarkt kauft, kann sicher sein, wirkliche Bio-Lebensmittel, echte Naturkosmetik und nachhaltige Haushaltswaren zu bekommen. Dafür stehen die Fachhändler mit ihrer Überzeugung und ihren langjährigen Kontakten ein. Und woran erkennen wir als Verbraucher*innen eigentlich das wahre Bio? Wer bio auf die Packung schreibt, muss sich an die gesetzlichen Bestimmungen der EU-Öko-Verordnung halten. Sie regelt seit Anfang der 1990ziger Jahre den Mindeststandard für ökologische Lebensmittel. Zu erkennen ist diese Bio-Qualität durch diese Symbole:

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Warum dieser Hype um die Bienen? Mein Besuch beim Honig-Seminar

Am 11. Juni 2018 von in

 

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Beim Scrollen durch die sozialen Medien sind mir in letzter Zeit immer wieder zwei Dinge aufgefallen:

  • 1. Die große Sorge um das Bienensterben und
  • 2. Hobbyimker, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

Schon lange fragte ich mich deshalb, was es mit dem Hype um die Bienen auf sich hat, habe mich aber nie damit beschäftigt. Umso mehr freue ich mich darüber, Euch heute von meinem spannenden Besuch eines Honig-Seminars erzählen zu können. Bei der Veranstaltung der Sonnentracht GmbH in der märkischen Schweiz durfte ich nämlich nicht nur eine Menge Theorie erfahren, sondern auch eine unglaublich sympathische Familie kennenlernen und dabei auf Tuchfühlung mit deren Bienenvölkern gehen.

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Mit Bioprodukten auf Nummer Sicher Konventionelle Landwirtschaft setzt giftige Pflanzenschutzmittel ein

Am 26. März 2018 von in

Das Pflanzengift Glyphosat, inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft, darf innerhalb der Europäischen Union für weitere fünf Jahre eingesetzt werden. Risikobewertungen wurden für die Beurteilung aus den Gutachten übernommen, die Mitarbeiter des vertreibenden Konzerns verfassten.

Es gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber für die Zeitung bin ich auch manchmal auf Karnevalsveranstaltungen unterwegs – und bisweilen hat das durchaus sein Gutes: Diesmal fiel auf einer der Veranstaltungen im scherzhaften Jahresrückblick der Satz „Glyphosat wird für weitere fünf Jahre erlaubt, ich wüßte gern, wieviel die in Brüssel von dem Zeug geschluckt haben.“ Und ich wüßte es auch gern – stammen doch die Gutachten, auf die sich die zugrundegelegte Unbedenklichkeitserklärung stützt, von dem Konzern, der das giftige Pflanzenschutzmittel im großen Stil vertreibt. (mehr …)

Sportlicher Messebesuch auf der BioFach Eine ganz besondere Trainingseinheit: den Neuheiten auf der Spur

Am 19. Februar 2018 von in   |

Samstags stehen bei mir eigentlich immer zwei Laufeinheiten auf dem Trainingsplan. Vergangenes Wochenende habe ich aber eine gestrichen – natürlich nicht ersatzlos. Auf dem „Trainingsplan“ stand ein Besuch auf der BioFach. Bei einem Bummel über die größte Biomesse mit zehn Hallen auf dem riesigen Messegelände in Nürnberg kam ich locker auf 12,4 Kilometer. Keine Phantasiezahl! Als Läuferin habe ich immer meine Sportuhr am Handgelenk, sie zählt jeden Schritt mit. Und beim Lauf durch die Gänge mit den Messeständen der rund 2950 Aussteller kam da doch einiges zusammen.

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