Bio Blog

Alle Beiträge der Kategorie: „Emelys Zickenzone“

Was futtern Miez und Mops? Ökologisch korrekte Vielfalt für die Haustiere

Am 23. April 2018 von in

Wir Ziegen haben es jetzt noch besser als sonst – also so richtig extra-gut. Unser Futter wächst nämlich gerade buchstäblich vor unserer Nase. Das ist ja so ein dicker Pluspunkt auf den Bio-Höfen: Was uns Tieren in Raufe oder Trog kommt, stammt fast ausschließlich vom eigenen Betrieb. Hier in der Zickenzone kauft die Chefin wirklich nur das unverzichtbare Mineralfutter dazu – und das ist dann selbstverständlich auch Bio-zertifiziert. Jetzt im Frühling aber interessieren uns Trog und Raufe deutlich weniger als in den Wintermonaten. Wir Ziegen genießen es nämlich, das frische kräuterreiche Grün von der Wiese zu zupfen. Gestern habe ich, die Emely-Oberzicke, während einer Wiederkäuer-Ruhe-Session mal wieder gelauscht, als die Chefin einer Besucherfamilie Ratschläge für die Ernährung von Haustieren gegeben hat. Haustiere, damit sind dann Hund und Katz` gemeint. Die gibt es ja auch hier bei uns wie ihr schon wisst. Was kommt also bei öko-korrekten Tierhaltern in den Napf?

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Qualität fängt beim kleinsten Samenkorn an Fruchtbare Gemüsesorten aus ökologischer Züchtung entdecken

Am 9. März 2018 von in

Seid ihr bereit für samenfest? Nein, es ist kein Rechtschreibfehler weil mit kleinem „s“ geschrieben und nein, es fehlt auch nicht der Artikel „das“. Heute geht es um Qualität von Anfang an und deshalb lenke ich eure Aufmerksamkeit mit dem Wortspiel auf die kleinen Samenkörner, aus denen aromatisches und bekömmliches Gemüse wächst. Wo kommt das Saatgut her, mit dem die Bio-Gärtner*innen arbeiten? Und könnt auch ihr auf dem Balkon, im kleinen Stelzenbeet auf der Grünfläche in der Stadt oder im Garten samenfeste Sorten verwenden? (mehr …)

Die Zicklein erblicken das Licht der Welt Erst trinken wir!

Am 29. Januar 2018 von in   |

Um diese Jahreszeit kommt die Chefin immer besonders früh und besonders flott in unseren Offenstall. Kein Wunder, denn im kuscheligen Stroh wird aus manchem ruhigen Plätzchen gerade ein „Kreißsaal“. Kugelrund sind viele Bäuche, prall schon etliche Euter. Die Lammzeit steht bevor. Für die Chefin beginnt damit – so behauptet sie – die schönste Zeit des Jahres. Weil wir so einen direkten Draht zu ihr haben, bevorzugen viele meiner Zickenfreundinnen die Geburts-Begleitung durch unsere Chefin. Nur wer darauf keinen Wert legt, bekommt den Nachwuchs während die Chefin schläft. (mehr …)

WEIHNACHTEN IM STALL Die besondere Atmosphäre erleben

Am 18. Dezember 2017 von in

Heiligabend, Feiertage, morgens lange schlafen und spät abends noch gemütlich zusammensitzen? Für Bäuerinnen und Bauern gibt es eigentlich keine Feiertage. Kühe und Ziegen, Hühner und Schafe kennen keine Pause. Das Euter ist morgens und abends prall gefüllt, melken also unerlässlich. Und Futter wächst nicht von alleine ins Maul. Kund*innen hätten sicherlich wenig Verständnis für leere Milchregale am 27. Dezember, oder? Gerade weil die Haltung von Tieren eine bilaterale Angelegenheit ist – Menschen halten Tiere, und die Tiere halten den Menschen (und sei es auf Trab :)) – dringt die besondere Stimmung im Advent bis in die Ställe. (mehr …)

Sieben Körner – sieben Tage – sieben Planeten Dem besonderen Rhythmus auf der Spur

Am 17. November 2017 von in   |

 

Getreide hat es in „kohlenhydratarmen“ Diät-Zeiten nicht gerade leicht. Dabei liefert das volle Korn richtig gut Energie – dank der idealen Kombination aus Kohlenhydraten, Mineralstoffen und Vitaminen. Und das schon seit Jahrtausenden, denn mit der Verwandlung der Gräser in Getreidepflanzen begannen Agrarkultur und das Sesshaft-Werden der Menschheit. Weil die Körner nicht nur den Körper nähren, sondern nach einem ganzheitlichen Verständnis auch seelische und geistige Prozesse im Menschen fördern, verdienen sie es wirklich, immer mal wieder neu entdeckt zu werden. In der anthroposophischen Ernährungslehre wird ein spannender Bezug hergestellt: sieben Körner, sieben Tage, sieben Planeten. (mehr …)